Buchvorstellung mit Wigbert Tocha »Friedenstüchtig werden: Überredung zum Pazifismus«
Im Rückgriff auf eine große Tradition, zu der die Bergpredigt und die Namen Kant, Einstein und Gandhi gehören, werden Grunderkenntnisse formuliert, die hochaktuell sind. Dazu gehören die ständige Aufgabe der Entfeindung, die Einsicht, dass Krieg kein Recht schafft außer dem Recht des Stärkeren, und das empirisch nachprüfbare Faktum, dass Gewaltlosigkeit erfolgreicher ist als der Weg der Waffen. Der bellizistische Glauben an die erlösende Gewalt ist ein Aberglauben. Daraus resultieren politische Handlungsanweisungen für das 21. Jahrhundert. Am Anfang steht: Das Nein zum Krieg, zur Kriegsertüchtigung und zur militärischen Bewaffnung muss lauter sein. Dazu dient dieses Buch. Es macht deutlich: Friedenstüchtig zu werden ist der kategorische Imperativ des 21. Jahrhunderts.
Buchvorstellung mit Kersten Knipp „Die zwei Leben des Arthur Rimbaud“
Das bizarre Leben eines Kultstars, der u.a. auch als Pop-Ikone in die Literatur- und Musikgeschichte eingegangen ist. Von Bob Dylan über Van Morrison und Jim Morrison bis hin zu Patty Smith oder Paul Celan, Klaus Mann, Trakl und die Beat Poeten: alle beschäftigten sich mit dem den literarischen Texten von Arthur Rimbaud (1854 - 1891). Doch das unstetige Leben des im Alter von nur 37 Jahren früh verstorbenen Dichters hatte noch eine finstere zweite Seite als Kolonial- und Waffenhändler in Afrika...
Hunger mit Menschenrechten bekämpfen!
Veranstaltungsreihe "Lebensmittel – Was essen wir mit?"
Es wird mehr Nahrung als jemals zuvor produziert. Auch pro Kopf – Bevölkerungswachstum inbegriffen. Trotzdem hungern etwa 800 Millionen Menschen, leiden unter teilweise lebenslangen Folgen der Mangelernährung oder verhungern regelrecht. Als Lösungen wird seit Jahrzehnten „mehr Produktion“ durch „moderne Anbaumethoden“ propagiert. Aber ob Gentechnik, Kunstdünger, Pestizide oder neue Drohnentechniken in der Landwirtschaft: Die Frage der Verteilungsgerechtigkeit beantworten diese Ansätze nicht, oft verschärfen sie Diskriminierung und Ausgrenzung sogar.
In seinem Vortrag zeigt Roman Herre die aktuelle Welternährungslage auf und beschreibt Wege einer menschenrechtsbasierten Hungerbekämpfung.
